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Thema: 10% Usage?

  1. #11
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    ... man spricht ja von einem 2,4 GHz „Band“ ( 2,3995 bis 2,4845 GHz) man könnte es aber auch wie einen Kamm mit einer bestimmten Anzahl von Zinken ,
    zB. angenommen (100 Zinken=100 Kanäle) sich vorstellen.
    FASSTest sendet nun und „springt“ (hopping) auf den Zinken 1 und liefert das Datenpacket ab, nun springt er nicht auf Zinken 2 (wie beim alten FASST/ vor 2015 – ohne LBT) sondern auf Zinken 10
    und liefert ab, usw., usw. – 10% Medium Usage.
    Kommt es zu einer Frequenzkollision mit anderen Teilnehmern(Sendern) bekommt ein oder alle beide Empfänger kein „Packet“, also „hold“.
    Es ist sehr grob dargestellt.
    In der Praxis funktioniert es ja alles recht gut bei Futaba, man darf auch mal ein Lob aussprechen.
    Dank an alle.
    Lg
    gerold

  2. #12
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    Die "Zinken" ...

    ... werden "Kanäle" genannt, und es gibt 80 davon im 2,4GHz Band, soviel ich weiß.

    Gesprungen wird kreuz und quer, nach einem zufällig festgelegten Muster, das immer nur dem Paar aus Sender und Empfänger bekannt ist. So bekommt man neben geringerer Störempfindlichkeit auch ein gewisses Maß Abhörsicherheit in ein Übertragungssystem.

    Noch einmal, das Wesentliche an 10%MU ist, dass wahlweise die Dauer der Bandbelegung oder die Sendeleistung reduziert wird. Fährt man die vollen 100mW, muss man 9:1 Zeitfenster offen lassen, damit andere Teilnehmer die Chance haben, irgendwann "dazwischen zu brüllen". Fährt man nur mit 10mW, kommt man nicht weit mit seinem Signal, deswegen können andere Teilnehmer sich durchsetzen, auch wenn sie ihre Funkstrecke in der näheren Umgebung betreiben, oder indem sie das zwar direkt daneben, aber halt ein bisserl "lauter" (und dann wieder gepulst) tun.

    Mit dem Springen haben diese Sendepausen nix zu tun.

    Das Ungeschickte an den 10%MU ist, dass damit "nicht adaptiv" auf andere Rücksicht genommen wird, das Band immer nur zu einem Zehntel genützt wird, egal, ob überhaupt irgendjemand da ist, den man stören könnte.

    Das "adaptive" LBT Verfahren fährt andauernd volle Leistung, und nur wenn es feststellt, dass andere auch mitspielen wollen, nimmt es angepasst die Bandbelegung zurück.

    Wennst also allein am Platz stehst, arbeitet FASSTest genauso gebremst, wie wenn es auf einem maximal frequentierten Fliegertreffen im Einsatz wäre.

    LBT Verfahren bringen in den meisten Fällen deutlich mehr Daten über die Funkstrecke. Speziell wenn man (was ich ebenfalls nicht sehr schlau finde) unbedingt auch die Telemetrie aufs 2,4GHz Band packen will, bleibt dann eben mehr Kapazität für die Steuerung übrig, und man muss die nicht auf ein Maß drosseln, mit dem FASST schon seit jeher analoge Servos bedient.

    Anhand der sehr stiefmütterlich betriebenen Entwicklung der Telemetrie kann man recht gut einschätzen, wie sehr der europäische Markt Futaba (oder Spektrum) am Herzen liegt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass 10%MU ein ganz bequemer Weg sind, die hiesige Norm zu erfüllen, und man außerhalb der Zuständigkeit der ETSI bei Bedarf recht einfach am Prozentsatz drehen kann.

    LG, Philipp

  3. #13
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    ... das alte FASST (ohne LBT) ist ein nicht adaptives Verfahren (heißt:es sendet volle Kanne), ohne Rücksicht. Es funktioniert super und ohne Probleme!!! es lässt sich durch nichts stören! WLAN total nahe am Empfänger und mit Sender im Reichweitentest, keine Zuckungen!!! Nun nach der neuen Norm muss (nicht) jeder Verstehen nur noch eingeschränkt senden.
    ... ich verstehe nicht, du behauptest dass das FASSTest mit 90% gezogener Handbremse durch das 2,4 GHz Band rauscht? da wäre ja jegliche Übertragungsgeschwindigkeit dahin? stimmt es?
    Man könnte es leicht vergleichen das alte FASST (ohne LBT) und mit FASSTest Empfängern, zwecks der Geschwindigkeit, müsste man ja sehen.
    Bei gleicher Taktfrequenz ist es doch egal in welchen Frequenzbereichen der Sender springt, ob 100% oder nur 10%, da hat er das Band einmal eher abgearbeitet, und lässt Raum für "Andere", oder?
    Habe leider nur FASST (bzw. bin froh, werde auch irgendwann umsteigen),
    erst mal ne Pause,
    danke
    lg
    gerold

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